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Monotasking: Erklärung und Definition

Monotasking ist die Praxis sich einer bestimmten Aufgabe zu widmen und potenzielle Unterbrechungen zu minimieren, bis die Aufgabe abgeschlossen ist oder ein erheblicher Zeitraum verstrichen ist.

Monotasking steht im Gegensatz zu Multitasking, also der Fähigkeit seinen Fokus auf mehrere Aufgaben zu verteilen. Die Mehrheit der Wissensarbeiter sieht sich selbst als Multitasker und ein großer Teil glaubt, dass sie super-interessiert sind, dass sie mehr als zwei Aufgaben gleichzeitig bewältigen können. Die Fähigkeit zum Multitasking wird in vielen Unternehmen sehr geschätzt. Die meisten Forschungsergebnisse zum Thema Multitasking unterstützen jedoch nicht seine Wirksamkeit oder auch nur die menschliche Fähigkeit dazu.

Laut Earl Miller, Professor für Neurowissenschaften am MIT, denken die Leute einfach, dass sie Multitasking betreiben. Was sie tatsächlich tun ist schnell zwischen Aufgaben zu wechseln und mit jedem Wechsel kommt kognitiver Stress hinzu, der sich aufbaut und schließlich zu Müdigkeit, Überlastung und Burnout führen kann. Darüber hinaus zeigt die Forschung, dass der Versuch Multitasking zu betreiben, die Produktivität tatsächlich beeinträchtigt und dass Menschen die sich selbst als Multitasker oder Supertasker betrachten, schlechter abschneiden als andere Arbeitnehmer.

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